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| Proteste gegen Wassersteuern in Dublin, November 2014, informatique/flickr |
Führende GewerkschafterInnen, die republikanische Partei Sinn Fein und eine Reihe weiterer linker Stimmen haben einen Aufruf zur Bildung einer neuen politischen Kraft gegen die Austeritätspolitik unterstützt – mit der Perspektive, die Regierung in der Republik Irland zu übernehmen.
Anknüpfend an den historischen Sieg von SYRIZA in Griechenland am 25. Januar, rief der Vorsitzende von Sinn Fein, Declan Kearney, dazu auf, eine organisierte Diskussion um den Aufbau einer breiten linken Koalition zu führen. In der Februarausgabe der republikanischen Zeitung An Phoblacht hatte Kearney die Linke aufgerufen, sich die verbreitete Wut gegen die lähmenden Sparmaßnahmen zunutze zu machen, um eine glaubwürdige linke Alternative in Irlands südlichem Staat aufzubauen.
»In Irland sollte eine politische Diskussion um die Frage beginnen, wie ein Konsens zwischen Sinn Fein, progressiven Unabhängigen, der Gewerkschaftsbewegung, lokalen Initiativen und der nichtsektiererischen Linken herbeigeführt werden kann«, so Kearney.
»Es ist jetzt Zeit für ernsthafte politische Diskussionen zwischen AktivistInnen progressiver irischer Politik, der Lokalpolitik und den Gewerkschaften über Ideen und Strategien, wie die Wahl einer linken Koalition im Süden erreicht werden kann, um eine neue nationale Republik zu begründen. Es ist der einzige Weg nach vorn.«


